Integriertes Datenmanagement und Produktionsplanung bei EWN
Elektrizitätswerk Nidwalden (EWN) verfügt über jahrzehntelange Erfahrung im Bereich erneuerbarer Energien und betreibt acht Wasserkraftwerke mit einer Gesamtleistung von 45 MW. Das EWN wird von vier Stauseen mit einem Speichervolumen von insgesamt 2,75 Millionen m³ unterstützt und spielt eine Schlüsselrolle in der nachhaltigen Energielandschaft der Schweiz. Das Produktionsteam besteht aus neun Planern und einem Marktspezialisten, die zusammenarbeiten, um die Wasserressourcen zu verwalten und die Energieproduktion zu optimieren.
In dieser Fallstudie wird untersucht, wie EWN seine digitale Landschaft erfolgreich vereinfacht und sich wiederholende Prozesse mit HYDROGRID automatisiert hat, wodurch der tägliche Betrieb transformiert und die Effizienz verbessert wurde. Hier sind die Ergebnisse auf einen Blick:
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Vor HYDROGRID
Vor der Einführung von HYDROGRID hing die Erstellung von Marktangeboten stark von Excel-Tools ab, sodass sich der Prozess wiederholte und zeitaufwändig war. Die Aggregation und Übertragung von Daten waren komplex und anfällig für menschliche Fehler. Arbeitsabläufe waren auf einzelne Teammitglieder angewiesen, um alles am Laufen zu halten. Der Mangel an zentraler Transparenz bedeutete, dass die Teams sich aktiv synchronisieren mussten. Dies verlangsamte die Entscheidungsfindung und machte es schwierig, schnell auf Marktveränderungen zu reagieren.

Nach der Implementierung von HYDROGRID
Mit HYDROGRID wurde der Datentransfer zwischen SCADA, EDM, Drittsystemen und HYDROGRID vollständig automatisiert, sodass manuelle Schritte überflüssig wurden. Die Produktionsplanung und die Berechnungen der Zuflüsse wurden ebenfalls automatisiert, was die Arbeitsbelastung des Teams erheblich reduzierte. Ein gemeinsames Echtzeit-Dashboard ersetzte Excel-Dateien und ermöglichte so Überarbeitungen und die Zusammenarbeit im gesamten Team. Diese zentrale Ansicht verbesserte auch das Verständnis der Einzugsgebiete und Muster von Zuflüssen, was zu genaueren Prognosen und einem besseren Ressourcenmanagement führte.
Auswirkung
Die Implementierung führte zur vollständigen Einstellung der manuellen Excel-basierten Angebotserstellung. Automatisierte Datenflüsse reduzierten menschliche Fehler und verbesserten die Zuverlässigkeit, während die Sichtbarkeit in Echtzeit die Entscheidungsfindung beschleunigte und die Marktreife sicherstellte. Der Wissenstransfer zwischen Teams und externen Stakeholdern verlief reibungsloser, wodurch ein robusteres und kollaborativeres Betriebsumfeld geschaffen wurde.
Fazit
Durch die Integration der Wasserkraftoptimierungslösungen von HYDROGRID optimiert EWN nicht nur die heutigen Prozesse, sondern schafft auch eine zukunftssichere Grundlage für kontinuierliche Innovation und Widerstandsfähigkeit in einem sich entwickelnden Energiemarkt. Die Digitalisierung ermöglicht eine nahtlose Datenintegration und reduziert das Betriebsrisiko. Eine gemeinsame Plattform fördert die Zusammenarbeit und beseitigt persönliche Abhängigkeiten, während Echtzeit-Dashboards die Planung und Berichterstattung beschleunigen und sicherstellen, dass die Teams stets auf die Marktanforderungen vorbereitet sind. Auf dieser soliden digitalen Grundlage können fortschrittliche Analysen und KI-gestützte Funktionen effektiv entwickelt werden, wodurch neue Möglichkeiten für intelligente Optimierung, prädiktive Prognosen und langfristige Wertschöpfung eröffnet werden.
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